Frachtversicherung, Demurrage & Ankunftsdokumente beim Kohle-Import
Die Teile einer Kohlelieferung, die Käufer vergessen, bis sie schmerzen — Frachtversicherung, Demurrage und Detention, sowie die Dokumente, die Sie im Bestimmungshafen brauchen.
Die meisten Import-Leitfäden enden bei „der Container wird verschifft”. Die Kosten, die Erstkäufer überraschen, entstehen danach — auf See und im Bestimmungshafen. Folgendes sollten Sie einplanen.
Frachtversicherung: wer trägt das Risiko
Bei FOB geht das Risiko auf Sie über, sobald die Ware im Ausgangshafen verladen ist — das Seestück liegt also bei Ihnen. Eine Seefrachtversicherung deckt Verlust oder Beschädigung während des Transports für einen kleinen Prozentsatz des Warenwerts ab. Im Vergleich zu einem verlorenen Container ist sie günstig und sollte vor dem Auslaufen des Schiffs abgeschlossen werden. Bei CIF organisiert der Verkäufer die Versicherung bis zum Bestimmungshafen; bei CFR ist die Fracht gedeckt, die Versicherung jedoch nicht — lesen Sie die Klausel, vermuten Sie nichts.
Demurrage und Detention: die Uhr im Hafen
Zwei Gebühren erwischen Importeure unvorbereitet:
- Demurrage — der Hafen berechnet Ihnen einen Container, der über die freien Tage hinaus im Terminal steht, während er auf Verzollung und Abholung wartet.
- Detention — die Reederei berechnet Ihnen das Behalten ihres Containers (außerhalb des Terminals) über die freie Frist hinaus, bevor Sie ihn leer zurückgeben.
Beide laufen pro Tag, pro Container auf. Die Abwehr ist einfach: Halten Sie Ihren Zollagenten und die Papiere bereit, bevor das Schiff eintrifft, und holen Sie zügig ab.
Dokumente, die Sie erhalten
Nach dem Versand stellen wir den Grundsatz bereit, den jeder Zollagent braucht:
- Konnossement — Eigentumstitel an der Ware.
- Handelsrechnung — Wert für den Zoll.
- Packliste — Inhalt und Gewichte.
Für EAWU-Märkte benötigen Sie außerdem die EAC-Zertifizierung und ein Ursprungszeugnis. Wo die Route es erfordert, werden SHT- (Selbsterhitzung) und VWT-Tests (Witterung beim Verladen) von externen Prüfern durchgeführt — organisieren Sie diese frühzeitig, damit sie das Verladen nicht aufhalten.
Eine kurze Checkliste vor der Ankunft
- Frachtversicherung für das Seestück abgeschlossen (bei FOB).
- Zollagent unterrichtet, HS-Code bestätigt.
- Konnossement, Rechnung, Packliste zur Hand.
- EAC / Ursprungszeugnis bereit für die EAWU.
- Abholung gebucht, um Demurrage und Detention zu vermeiden.
Stellen Sie all dies bereit, bevor das Schiff anlegt — und die teuren Überraschungen verschwinden.
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